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Ausbildung des Hundes

Voraussetzungen

Gehorsam, eine wichtige Vorraussetzung

Die Eignung des Hundes ergibt sich ausschließlich aus seinem Wesen und ist daher  rassenunabhängig. Der Hund muss menschenbezogen, nervenstark, freundlich und gut sozialisiert sein und seine Stellung  im Menschenrudel akzeptieren. Idealerweise hat er während seiner Welpenzeit eine gute Welpen- und Junghundgruppe besucht und möglichst viele alltägliche Umweltsituationen kennen gelernt.  Er orientiert sich stets an „seinem“ Menschen, ist verträglich mit anderen Hunden und sein Jagdinstinkt ist kontrollierbar – schließlich kann er auch in Institutionen anderen Hunden oder auch anderen Haustieren begegnen und sollte dann den Anweisungen seines Besitzers folgen. Seine bisherige Erziehung sollte einfühlsam und konsequent über positive Bestärkung erfolgt sein. 

Der Hund muss physisch und psychisch gesund, regelmäßig entwurmt und geimpft sein.  Der Hund muss zu Ausbildungsbeginn mindestens zwei Jahre, höchstens sieben Jahre alt sein und sollte bereits über einen guten Grundgehorsam verfügen, sollte also die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Bleib“ kennen und natürlich Herankommen auf Kommando. Außerdem soll er ordentlich an lockerer Leine laufen können.

Wir brauchen auch den aktuellen Nachweis, dass für den Hund eine Tierhalterhaftpflichtversicherung besteht.

Sind all diese Punkte erfüllt, steht einer Ausbildung zum Therapiehund eigentlich nichts mehr im Wege!

Ausbildungsinhalte

Nach einem Eignungstest, in dem Mensch und Hund gemeinsam ihre Eignung zum Therapiehunde Team beweisen müssen, folgt eine Ausbildung in zwei Modulen.  

Wesenstests

Der Hund wird während der Ausbildungsphase weiter auf sein stabiles Verhalten in Stress Situationen getestet und wo nötig angepaßt. Er lernt, am Rollstuhl zu laufen und auf außergewöhnliche externe Reize gelassen zu reagieren  

Kunststücke

In der Ausbildungsphase werden durch den Teampartner mit dem Hund einige Hundetricks eingeübt, die auch bei der Abschlußprüfung relevant sind. Diese Tricks können dann im Einsatz angewendet werden und dienen dazu, den Hund interessant zu machen.

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